Stil- und Zielspringen Kappenrelativ

Stil- und Zielspringen Kappenrelativ
Bitte bewerten Sie diesen Artikel:

Anders als beim Freestyle werden beim klassischen Stilspringen nur die Drehungen um Hoch- und Querachse des Springers nach Schnelligkeit und Genauigkeit bewertet, wozu ein Bodenvideo dienlich ist. Bei allen Disziplinen dienen Fallschirme lediglich als Fahrzeuge zwischen Himmel und Erde. Anders beim Zielspringenund Kappenrelativ, hier werden auch spezielle Schirme verwendet.

Beim Zielspringen geht es darum, aus einer Absprunghöhe von 1000m über Grund, mit höchster Genauigkeit in einem Zielkreis von 10m Durchmesser, auf einer elektronischen Zielscheibe von 5cm Durchmesser zu landen. In 6 bis 10 Durchgängen siegt der Springer mit der geringsten Gesamtentfernung. Im Winter werden Kombinationswettbewerbe aus Zielspringen und Skifahren ( Riesentorlauf nach FIS-Regeln ) veranstaltet.
Kappen-Formationsspringen auch Kappenrelativ genannt, erfordert sehr viel Disziplin und vollkommene Beherrschung des “Gleiters” als Luftfahrzeug. Hierbei bilden die Springer am geöffneten Fallschirm Formationen, indem sie durch geschicktes Steuern “Stapel”, “Diamanten” und sonstige Varianten an den Himmel zaubern. Für jede Formation gibt der Schiedsrichter einen Punkt.

Schreibe einen Kommentar